Bei der Zubereitung eines köstlichen Espressos inklusive perfekter Crema in einer Siebträgermaschine muss auch der richtige Espresso Tamper Berücksichtigung finden. Dies ist in der Regel ein handlicher Stampfer, mit dem das Espressomehl gleichmäßig und fest in den Siebträger gepresst werden kann. Daher nennt man ihn auch Kaffeepresser oder Espressodrücker. Nur wenn das Espressomehl optimal verdichtet ist, läuft das Brühwasser durch die ebene Oberfläche des Kaffeemehls - unter den Baristas auch “Kaffeekuchen” genannt - und sorgt für das unverwechselbares Aroma.
Der Espresso Tamper muss unbedingt zur Form des Siebträgers passen. Manche Siebträger haben breite und flache Kammern, andere etwas schmalere und höhere. Auch wird bei einem Einersieb ein anderer Espresso Tamper als bei einem Zweiersieb benötigt, da die Verdichtung des Espressomehls sonst nicht stimmt und der Espresso zu schnell läuft oder Geschmack verliert. Bei dem etwas tieferen Einersieb wird zur Verwendung eines konvexen (linsenförmigen) Tampers zur richtigen Verdichtung geraten. Die verschiedenen Tampergrößen variieren von 54 bis 58 mm.
Espresso Tamper gibt es als fest angebautes Teil an der Maschine, als Hebeltamper oder Automatiktamper. Am gängigsten ist jedoch der Handtamper. Für den echten Espressofreund ist dieser sogar ein echtes Accessoire. Verkauft werden Tamper mit Edelholz- oder Aluminiumgriff in den verschiedensten Farben, auch Sonderanfertigungen sind bei Liebhabern keine Seltenheit. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die Drückerplatte aus Aluminium, Edelstahl, Messing oder ähnlich langlebigen Materialien gefertigt ist.
Empfehlenswert ist auch eine Tamperstation. Der Vorteil hierbei ist einerseits eine Siebträgerauflage, in der der Siebträger zum Tampen “festgehalten” wird und andererseits der Espresso Tamper bei Nichtgebrauch ordentlich, sauber und optisch ansprechend in der Station aufbewahrt werden kann.